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Ïîèñê



ðåôåðàòû ñêà÷àòüÑòèëèñòè÷åñêîå çíà÷åíèå óñòîÿâøèõñÿ âûðàæåíèé â íåìåöêîì ÿçûêå. Êðûëàòûå âûðàæåíèÿ è âûñêàçûâàíèÿ â Ôàóñå Ãåòå

Gibt denn keiner, keiner Antwort?

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(*1) V.Schmidt

Das waren die Untersuchungen von E.Riesel und E.Schendels und ich

moechte auch die Meinung von Wolfgang Fleischer zu diesem Thema darlegen.

Laut der Meinung von Fleischer sind die Streckformen

die sogenannten „einfachen phraseologischen Wendungen“.

unter Beweis stellen

in Anrechnung bringen

zur Entscheidung gelangen

Ein Glied der Wendung , meist das Zeitwort, ist abgeblasst oder

teilweise umgedeutet. Die Gesamtbildung ist jedoch aus den Einzelteilen zu

begründen; in vielen Fällen ist sie nur die erweiterte Umschreibung des

Zeitwortes. Die Wörter können in sehr begrenztem Masse gegen bedeutungsnahe

ausgetauscht werden.(*1)Die Wendungen werden auch als Streckformen(*2)

bezeichnet, da neben ihnen mehr oder weniger synonym oft ein einfaches Verb

steht, als dessen ‘gestreckte’, erweiterte Form die Wendung aufgefast wird:

verkaufen - zum Verkauf bringen

kämpfen- einen Kampf führen

Die in diesen Wendungen gebrauchten Verben bezeichnet man bisweilen

als Funktionsverben(*3), da die wesentlichen Abbildelemente der ganzen

Konstruktion sich auf das Substantiv verlagert haben und die Verben nur die

„Funktion“ haben, syntaktisch-morphologische Merkmale zu tragen (Tempus,

Modus, Prädikatsbeziehung); daher auch die Bezeichnung Funktionsverbgefüge

für diese Wendungen. (*4).

(*1) Wörter und Wendungen

(*2) V.Schmidt ; Die Streckformen des deutschen Verbums

(*3) P.Polenz ; Funktionsverben in heutigen Deutsch

(*4) P.Polenz ; Funktionsverben

Die Wendungen sind im Unterschied zu der weiter oben erwähnten

Gruppe der phraseologischen Einheiten und Idiome nicht grundsäzlich

expressiv. Nicht selten vermögen sie eine Lücke im Arsenal unserer

sprachlichen Ausdrucksmittel zu schliessen, weil es ein entsprechendes

Einzelwort überhaupt nicht so gibt.

in Übereinstimmung bringen

zur Explosion bringen

ein Gesetz verabschieden

zur Verfügung stehen

zur Geltung kommen

Auch dort, wo ein entsprechendes Einzelwort vorhanden ist, gibt es

meist semantische und andere Unterschiede zwischen beiden lexikalischen

Einheiten. Man haelt deshalb die gelegentlich immer noch geäusserte

Ansicht, solchen Wendungen gegenüber sei „ Zurückhaltung am Platze“ und „

das überflüssig Gedehnte“ sei „mangelhaft“, für nicht treffend. Da die

Wendungen eine Bereicherung unserer Ausdrucksmittel darstelle, sind sie

grundsätzlich positiv zu bewehrten. Ausdrucksmängel sind hier nicht

häufiger als beim Gebrauch anderer Synonyme und sonstiger sprachlicher

Mittel.

Nach der Meinungen von Stilisten nennt man phraseologische

Wortfügungen feste Wortverbindungen, , bei denen die stilistischen

Kategorien Bildkraft, Emotionalität, und damit auch Eindringlichkeit und

Überzeugungskraft , in den Vordergrund rücken.

Laut des Lehrbuches «Deutsche Stilistik» von E.Schendels und E.

Riesel kann man drei Gruppen dieser phraseologischen Wortfuegungen

auszeichnen.

1) Es entsteht vielmehr eine semantisch neue Qualität,sozusagen eine

chemische Verbindung (*1), deren Bestandteile ineinander verschmolzen

sind.

Hierher zählen wir:

a)die mannigfachen Arten der Idiome und

b)die Zwillingsformeln

Es handelt sich um phraseologische Fügungen, die einen Einzelbegriff

ausdrücken; diese erste Untergruppe bildet den Kern der expressiven

Phraseologie.’

Der Name geht darauf zurück, dass hier unter den drei Möglichkeiten

der Stilfärbung die expressive Komponente dominiert. Insbesondere den

Idiomen eignen alle möglichen Ausdrucksnuancen ( scherzhaft, spöttisch,

satirisch, abwertend, feierlich, vertraulich u.a.m.), auf jeden Fall ist

die Expressivität deutlich spürbar.

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(*1) V.Schmidt

Stark ausgeprägt ist auch die normativ-stilistische Komponente dieser

Wendungen - vom Normalsprachlichen zum leicht und stark Gesenkten

einerseits, zum Gehobenen und Gespreizten anderseits.

2) Die zweite Untergruppe, zwischen Wort-und Satzäquivalent stehend,

bilden die stehenden Vergleiche. Sie sind im wörtlichen Sinn oder

hyberbolisch überspitzt zu verstehen.

3).Die dritte Untergruppe der Phraseologismen bilden die Fügungen, die

einen geschlossenen Gedanken in Satzform mitteilen. Hierher zählen wir

: Sprichwörter, Aphorismen, Sentenzen, Losungen. Der Gesamtsinn dieser

Satzphraseologismen erwächst aus der Summe der einzelnen Lexeme in

direkter oder übertragener (oft symbolischer) Bedeutung.

2.IDIOME

Idiome sind Redewendungen, dessen feste (oft metaphorische) Bedeutung

von ihren einzelnen Teilen nicht abgeleitet werden kann. Idiome benutzen

oft spezielles lexikalisches Material, das nicht zu dem gebräuchlichen

Wortschatz der Sprache gehört.

Leicht verständlich sind die substantivischen und verbalen festen

Wortfügungen,die dank der übertragenen Bedeutung nichtexpressiver

Redewendungen unmittelbar erfasst werden können (nach E. Riesel und E.

Schendels): So z.B. die Wendungen mit Abstand ( d.h. bei weitem) der beste;

jmdm. den Star stechen

( Star – Augenkrankheit; den Star stehen: 1.den Star

operieren; 2. jmdm die Augen öffnen)

Die Hauptmasse der Idiome besitzt umgangssprachliche Stilfärbung, in

der Richtung zum Saloppen hin. Ziemlich gross ist die Zahl der groben

Idiome. Auch hier bereitet die Abgrenzung zwischen den einzelnen Punkten

der Stilfärbungsskala grosse Schwierigkeiten. Der eine hält Redewendungen

wie:

Was ist dir schon wieder über die Leber gelaufen?

für literarisch-umgangssprachlich, der andere für salopp, ein dritter

hält sie sogar für derb. Es ist aber durchaus nicht ausgeschlossen, dass

ein vierter sie in der litetarischen Schriftsprache zulässt.

Bemerkenswert, dass Idiome auch als Lehnübersetzungen aus

Fremdsprachen übernommen werden können. So ist gerade in letzter Zeit

häufig eine Wendung anzutreffen, die aus dem Englischen stammt: rund um die

Uhr (schlafen, arbeiten)- d.h. 12 bzw.24 Stunden. Nach Küper soll dieser

Ausdrück schon im 19. Jahrhundert ins Deutsche gedrungen sein.

Wie dem auch sei, wird heute dieser Phraseologismus in der Bedeutung “

Tag und Nacht , ununterbrochen“ in der Presse und Publizistik sowie in der

Sachprosa gern verwendet.Ein Beispiel dazu:

Das Kraft- und Schleusenwerk am Eisernen Tor, von Rumaenien und

Jugoslawien gemeinsam erbaut, ermöglicht das Passieren der gefährlichen

Strommenge rund um die Uhr.

Im Stil der Alltagsrede wird dieser expressive Ausdruck hyperbolisch

gebraucht, so etwa in der Feststellung eines Studenten:

Vor der Prüfung sitze ich rund um die Uhr am Schreibtisch.

Wie aus den vorangehenden Ausführungen ersichtlich ist, besteht die

stilistische Leistung der ideomatischen Phraseologismen hauptsächlich

darin, das Gesagte bildkräftig, lebendig und emotional darzustellen, ihm

Nachdruck und Nachprämsamkeit zu verleihen.

Einen weiteren wichtigen Ausdruckswert kann man in ihrer

Eignung als Mittel von Humor, Spott und Satire sehen. Zahlreiche Idiome

enthalten schon an sich ein komisches oder groteskes Bild , so z.B.

Ein Wink mit dem Zaunpfahl – eine deutliche

Aufforderung

und die zugehoerigen Variationen :

ein Wink mit dem Laternenpfahl

ein Wink mit dem Schneunentor

Bei manchen Wendungen reizt die sprachliche Form selbst zum Lachen,

so z.B. bei norddeutschem Idiom :

am dransten sein – als nächster an der Reihe sein

Als Spielart der Idiome kann man die interjektionsartigen Ausrufe

in elliptischer oder in Satzform auffassen(*1), insofern sie die

Grundbedingung dieses phraseologischen Typs erfühlen – das Verschmelzen der

einzelnen Wortverbindungsglieder zu einer Sinneinheit, zu einer

semantischen Ganzheit. Ihre normative Stilfärbung : lit.-umg. ueber sallop

zu grob. Einige Beispiele:

Gerechter Gott! Gerechter Himmel!

Ach du meine Guete!

Himmel noch einmal !

Himmel, Herrgott, Donnerwetter!

und eine ganze Menge landschaftlich unterschiedlicher

„Bandwurmphraseologismen“, die vielleicht dazu dienen, durch die Länge der

Ausrufe die Erregung abflauen zu lassen. Die derbe Wortgruppe Verflucht

und zugenäht ! ist sinngleich mit Verflixt (*2) und zugenäht! ( bei beiden

Idiomen ist der Grund der Nebeneinnanderstellung gerade dieser Partizipien

unklar).

Als nächste Spielart sei noch eine Gruppe substantivischer Idiome

genannt. Es sind die Wortfügungen des Typs Attribut+ Substantiv, bei denen

entweder nur eine Komponente oder auch beide eine semantische Umdeutung

mitgemacht haben:

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(*1) Moskalskaja, Über idiomatische Satzstruckturen

(*2) verhüllend fuer: verflucht

blinder Passagier – ein Passagier, der sich heimlich

eingeschlichten hat und mitfährt- meist aufs Schiff oder ins Flugzeug

der schwarze Markt – illegaler Markt zu ueberpreisen

schwarzes Gold – Kohle

Aus stilistischer Sicht könnte man hierher noch eine Untergruppe

fester Wortverbindungen hinzufügen, die allerdings nach streng strukturell-

semantischer Klassifikation als nichtphraseologischer Typ bezeichnet wird.

Es sind die nach dem grammatisch-stilistischen Modell geformten Wendungen

des Typs Substantiv + Präposition + Substantiv , wie:

Ein Adonis von einem Jungling

eine Nussschale von einem Schiff

Diesen Wendungen liegen implizite Vergleiche zugrunde:

Ein Schiff, so klein wie eine Nussschale

Einige Stilforscher zählen diesen expressiven Typ unmittelbar zu den

Metaphern. Für diese Anname könnten Beispiele angeführt werden, wie etwa

die literarisch – umgangssprachliche Wendung:

Gedicht von einer Torte

Der Kaffe war gut,der Kuchen ein Gedicht!

Eine kleine Variation enthalten die Fügungen des Typs: das Ideal von

einem Menschen, ein Vorbild von einem Studenten. Wenn bei den obengenannten

Belegen beide Substantive konkret sind, so ist hier das erste Substantiv

ein Abstraktum; dieses Model kann oft durch eine Genetivkonstruktion

ersetzt werden: das Ideal eines Menschen. In beiden Variationen

verschmelzen die zwei Komponenten der Wortgruppe zu einem Einzelbegriff (

ein bildschöner Juengling, ein idealer Mensch)

Als Übergang zwischen Idiomen und Sprichwörtern kann man die

sprichwörtlichen Redensarten ansehen, die meist ( aber nicht immer) in

prädikativer Aussageform eine unzerlegbare Sinneinheit ausdrücken. So

etwa:

Das kann einen Hund jammern – erbarmenschswert

Von dem nimmt kein Hund ein Stück Brot mehr – jmd.wird

von alle verachtet

Abwertend klingt auch die Redensart:

Diese Milchmädchenrechnung geht nicht auf

Wobei das Kompositum einen Trugschluss , eine auf unsicherern Fakten

aufgebaute Rechnung bezeichnet.

Im gleichen Sinn :

Eine Milchmädchenrechnung aufmachen – etwas Unsicheres oder Falsches

als gültig darstellen

In der Presse kann man z.B. lesen, dass die Preispolitik der

Grosshändler sich oft als Milchmädchenrechnung entpuppt, die den

Werktätigen zum Schaden gereicht.

Zahlenmässig bedeutend geringer als die mannigfachen Idiome sind die

Zwillingsformeln (Wortpaare) – vor allem die altueberlieferten. Sie drücken

einen Begriff tautologisch aus

mit Muh und Not

zittern und zagen

oder durch zwei thematisch verwandte Lexeme

fix und fertig

bei Nacht und Nebel,

seltener in antonymische Komponenten zerlegt

Himmel und Hölle

Hier und dort

formal gebunden sind diese Wortpaare durch Alliteration

Gang und gäbe

Null und nichtig

durch Assonanz

kurz und gut

von echtem Schrot und Korn

oder durch Reim

mit Sack und Pack

auf Schritt und Tritt

Wie immer hängen die einzelnen Komponenten der Stilfärbung eng un

einnander zusammen. Jmd. in Acht und Bann tun klingt etwas gewählt, weil

diese Wendung aus der alten deutschen Rechtssprache kommt, daher auch ihr

heute beschränkter Gebrauchswert.Das Ach und Weh, angst und bang sind

vollständig schriftsprachlich. Dass sie trotzdem in einnigen funktionalen

Stilen nicht angemessen sind, liegt nur an ihrer Expressivität. Es wäre

gewiss nicht am Platz, in einem linguistischen Kommenter zu schreiben:

Die etymologische Bedeutung dieses Wortes lässt sich nur mit Mühe und

Not feststellen.

Es muss heissen : …lässt sich nur schwer feststellen.

Als echt volkstümliches Nationalgut sind die Wortpaare in der

Folklore zu Hause: im Märchen, in der Sage, im Rätzel, im Volkslied u.ä.

Sie sind sofort zur Stelle, von sich um volkstuemliche Stilisierung handelt

( vgl.In Goethes «Erlkoenig»):

Durch Nacht und Wind

Mit Kron und Schweif

Mit Muhe und Not

An den Zwillingsformen läst sich eine interessante phonostilistische

Erscheinung nachweisen. Wenn das Wortpaar ungleich lange Wörter ethält,

steht zuerst das kürzere, dann das längere:

Ross und Reiter

Nie und nimmer

Zwischen Tür und Angel

Lügen nach Strich und Faden

2.1. TYPEN VON IDIOMEN NACH IHRER SYNTAKTISCHEN STRUKTUR

Manche Idiome können wörtlich in die Zielsprache übersetzt werden.

z.B. das Kind mit dem Bade ausschütten

Andere Idiome werden übersetzt, indem man ``das gleiche Bild'', aber

eine andere Struktur verwendet

z.B. ohne mit der Wimper zu zucken

Viele Idiome können nur mit ihrer literalen Bedeutung überetzt

werden, (falls es in der Zielsprache kein entsprechendes Idiom gibt).

z.B.ein Wink mit dem Zaunpfahl

2.2. TYPEN VON IDIOMEN NACH IHRER ``KOMPOSITIONSFAEHIGKEIT''

Kompositionelle Idiome - ihre syntaktische Struktur ist modifizierbar

(Adjektive können gesteigert werden usw...); ihre einzelnen Teile zeigen

Ñòðàíèöû: 1, 2, 3




Íîâîñòè
Ìîè íàñòðîéêè


   ðåôåðàòû ñêà÷àòü  Íàâåðõ  ðåôåðàòû ñêà÷àòü  

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